Verabschiedungsraum

Trauern heißt Leben

Nutzen Sie den Verabschiedungsraum im Krankenhaus für eine letzte Begegnung



Wir müssen die Realität des Todes "begreifen" können. Dazu braucht es Zeit und bedarf der konkreten Begegnung mit dem Toten. Unsere Trauer braucht Lebensräume, in denen Erfahrungen gewonnen werden. Alle Angehörigen und Freunde dürfen sich so viel Zeit nehmen, wie sie benötigen. Manchem reichen dreißig Minuten, ein anderer bleibt einen ganzen Nachmittag oder Abend; oder Sie nutzen die Zeit bis zum Begräbnis, indem Sie ihren Toten mehrmals besuchen. Laden Sie auch Verwandte und Freunde zum Abschiednehmen ein.

Trauern heißt, Gefühle zeigen für den Menschen, mit dem man so viel erlebt hat und der mein Leben mitgestaltet hat.
Und es gilt auch zu feiern, dass dieser Mensch mein Leben und die Welt bereichert hat.

Dem Toten auf diese Weise nahe zu sein tut gut, auch wenn es schwer ist. Ein guter Abschied wirkt lange nach. Es schenkt Kraft für die Zeit der Trauer. Trauern hilft, den Verlust eines Menschen zu verarbeiten.



In der Zeit zwischen Tod und Begräbnis tut es gut, ihren persönlichen Gefühlen zum Toten nachzugehen, in dem Sie:
  • Kerzen anzünden
  • Weinen
  • sich in die Arme nehmen
  • ihrem Zorn und Ärger Ausdruck verleihen
  • Bilder malen (vielleicht als Beigabe in den Sarg)
  • dichten
  • dem Verstorbenen Briefe schreiben
  • ein gemeinsames Video schauen (z.B. vom letzten Urlaub)
  • die Lieblingsmusik des Verstorbenen hören
  • alles, was Ihnen gut tut, hilft ihnen zu trauern
Fernseher mit Video, CD-Player und Malutensilien sind im Schrank vorhanden und stehen zur Verfügung.



Sie nehmen sich so viel Zeit, wie Sie es für richtig halten. Damit das letzte gemeinsame Zusammensein mit dem Verstorbenen zu einer Trauer-Feier im wahrsten Sinne des Wortes werden kann.

Wenn Sie Begleitung möchten, für Sie und Ihre Kinder,
nicht allein sein mögen mit dem Verstorbenen,
oder einfach mit jemanden reden möchten...
               ...nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Wir sind auch gerne bereit eine Aussegnung gemeinsam mit Ihnen zu gestalten.


Dieser Verabschiedungsraum wurde gegen Ende des Jahres 2002 fertiggestellt.

Zur Gestaltung dieses Raumes wurden erhebliche Geldmittel benötigt und eingesetzt.
Neben Geldern unserer Mitglieder und diversen Spenden von Privatpersonen erhielten wir erhebliche Sach- und Geld-Zuwendungen von:

dem
  • Klinikum Schaumburg, Kreiskrankenhaus Rinteln
  • Bürgermeister der Stadt Rinteln
der
  • Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen
  • Sparkasse Schaumburg, Rinteln
  • Volksbank Bückeburg-Rinteln e.G.
  • Bestattungsinstitut Kampmeier, Rinteln-Krankenhagen
  • Lampen Peters, Rinteln-Krankenhagen
  • Buchhandlung Droste, Rinteln
  • Jacqueline >Florales + Ambiente<, Rinteln
  • Farben Kuhlmann, Porta-Westfalica
  • Frauenunion und CDU-Stadträte, Rinteln
  • Radio Zerbst, Rinteln
  • als Geschenk: die Bilder der Künstlerin: Frau Anna Schulz, Rinteln
  • als Leihgabe: -2- Friedenstanzkreise Eine-Welt-Laden e.V., Rinteln



Im Namen aller Mitglieder bedankt sich der gesamte Vorstand des Hospizvereines Rinteln e.V. für die vorerwähnten Spenden und Zuwendungen. Wir hoffen und wünschen, dass dieser Raum seiner Bestimmung entsprechend stark genutzt und von allen Bürgern der Stadt Rinteln angenommen wird. Von einer pfleglichen und sorgfältigen Behandlung aller hierin bereitgestellten Möbel und anderen Gegenständen gehen wir aus.
Für Anregungen, Verbesserungsvorschläge sind wir jederzeit dankbar.

Hospizverein Rinteln e.V.
      -Der Vorstand-