Termine

 

Wir machen darauf aufmerksam, dass gerade in dieser herausfordernden Zeit, der Hospizverein mit seinen vielen engagierten, ehrenamtlichen Mitarbeitern für die Begleitung sterbender und trauernder Menschen zur Verfügung steht. Es sterben nicht weniger Menschen, aber viele haben mehr Ängste und trauen sich nicht, Unterstützung in dieser letzten Lebensphase zu holen. Sterbebegleitung ist jedoch ausdrücklich erlaubt, damit nicht wie letztes Jahr Menschen alleine sterben, obwohl sie das nicht wollen. Wir begleiten selbstverständlich sowohl zu Hause, als auch in stationären Einrichtungen oder im Krankenhaus.

 

Kinder- und Jugendtrauergruppe 

2x im Monat (ein Dienstag, ein Donnerstag)

jeweils 16.00-17.30 Uhr

im Mehrgenerationenhaus, Ostertorstraße 2, 31737 Rinteln

Dienstage 2021: 

Leider sind auf Grund der aktuellen Corona-Situation keine Gruppentreffen möglich.

Wir bitten um euer Verständnis.

Donnerstage 2021:

Leider sind auf Grund der aktuellen Corona-Situation keine Gruppentreffen möglich.

Wir bitten um euer Verständnis.

Anmeldung erforderlich


Das Seminar STERBENDE BEGLEITEN startet wieder im April 2021

Ein Kurs findet Montag vormittags und einer abends statt!

Anmeldung und Vorgesprächen über die Koordination


Offener Gesprächskreis HOSPIZ  in Hessisch Oldendorf

Auf Anfrage

Infos bei Petra Conradi 05152/954048


Offene Trauergruppe

Termine auf Anfrage

Hospizverein Rinteln e.V. , 31737 Rinteln, Heisterbreite 7 (Gebäude THW)

Anmeldung erwünscht.


Trauergruppe der Suizidbetroffenen

Neue Termine auf Anfrage

Hospizverein Rinteln e.V. , 31737 Rinteln, Heisterbreite 7 (Gebäude THW)

Anmeldung erwünscht.

 


„Letzte Hilfe“-Kurse in Hessisch Oldendorf und Rinteln

Das Lebensende und das Sterben machen uns oft hilflos. Obwohl die meisten Menschen sich wünschen zu Hause zu sterben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass Pflege zu Hause oft nicht möglich ist. Ein anderer Grund kann aber die Unsicherheit und Angst der Menschen mit den Themen Sterben, Tod und Abschied sein.

Der Hospizverein Rinteln e.V. bietet allen Menschen, die sich über die Themen rund um das Sterben, Palliativversorgung, Tod und Trauer informieren wollen die Möglichkeit, an einem „Letzten Hilfe“-Kurs teilzunehmen. Der „Letzte Hilfe“-Kurs ist das Pendant zur „Ersten Hilfe“. Fast jeder macht einmal im Leben einen „Erste Hilfe“-Kurs. Genauso sinnvoll ist es, sich auf die letzte Lebensphase und/oder dessen Begleitung vorzubereiten.

Vermittelt werden soll Basiswissen und Orientierungen, sowie einfache Handgriffe und Unterstützungsmöglichkeiten. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

Der Inhalt des „Letzte Hilfe-Kurses“ ist so zu sagen das kleine 1×1 der Sterbebegleitung. Wir sprechen über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens. Thematisiert werden mögliche Beschwerden als Teil des Sterbeprozesses und wie wir bei der Linderung helfen können. Weitere Themen sind „Abschied nehmen“ und eigene Grenzen wahrnehmen.

Der Hospizverein Rinteln e.V. bietet einen Kurs am Dienstag den 18.05.2021, 14.00 – 18.00 Uhr in den Räumen des THW Rinteln, Heisterbreite 7, 31737 Rinteln an.

Ein weiterer Kurs findet am Samstag, 12.06.2021, in der Zeit von 10-14.00 Uhr im KulTourismusForum, Weserstraße 3, in 31840 Hessisch Oldendorf statt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und erfolgt unter den gegebenen Corona-Hygiene-Bestimmungen.

Anmeldungen bitte über den Hospizverein Rinteln e.V. unter info@hospizverein-rinteln.de oder 0178/165 75 01.

 


Vortrag:                  Warum ist das Sterben so bedrohlich?


Die Endlichkeit des Lebens löst oft Unbehagen, Hilflosigkeit und Ängste in uns aus. Wir beschäftigen uns nicht gerne mit Sterben, Tod und Trauer und schieben Gedanken und Gefühle dazu häufig beiseite. In einer beschleunigten, leistungsorientierten und funktionalen Gesellschaft ist der Tod häufig ein Störfaktor für einen reibungslosen Ablauf. Im Kontext der Angst vor der Endlichkeit steht oft auch die Angst vor dem Älterwerden, vor Pflegebedürftigkeit und Abhängigkeit. Selbstbestimmung und Fürsorge sind zwei Seiten der Medaille eines würdevollen Sterbens, die wir angesichts von Angst vor der Endlichkeit miteinander ins Gespräch bringen müssen. Welche Möglichkeiten haben wir, den Ängsten angesichts des Sterbens zu begegnen?

Der Vortrag lädt zum gemeinsamen Nach- und Weiterdenken ein, wie wir zu einer sorgenden Gemeinschaft angesichts von Verletzlichkeit, Leiden und Sterben werden können. 

Referentin:
Prof. Dr. Verena Begemann, Dipl. Sozialarbeiterin
Hochschule Hannover
Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales

Termin:     Samstag, den 11. September 2021

Beginn:              15.00 – ca. 17.00 Uhr

Ort:                      Kloster Möllenbeck, Kloster Möllenbeck 1, 31737 Rinteln                                                

kostenlos, um eine Spende wird gebeten